Du bist die Leitplanke für fast alle. Aber keiner für dich.
Du bist die Vernünftige. Der Belastbare. Die, die alles zusammenhält. Der, den man anruft, wenn es schwierig wird.
Für fast alle bist du die Leitplanke.
Und genau darin liegt oft das Problem.
Diese Folge handelt von Menschen, die für andere Halt, Ordnung und Absicherung herstellen, im eigenen Leben aber erstaunlich oft in ungesichertem Gebiet unterwegs sind. Es geht um eine Schieflage, die lange nicht auffällt, weil sie von außen nach Stärke aussieht.
In dieser Folge geht es um:
gebraucht werden und trotzdem nicht gehalten sein Nützlichkeit als stilles Beziehungsmodell die Rolle der Stabilen in Familie, Beruf und Partnerschaft Einseitigkeit, die lange als Charakterzug durchgeht und die Frage, was sich verändert, wenn man nicht mehr gratis Infrastruktur für fremde Leben sein will
Eine Folge über Verlässlichkeit. Über stille Erschöpfung. Und über den Moment, in dem man merkt, dass man für fast alle mitdenkt, aber kaum jemand für einen selbst.
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