Eben war Neujahr. Jetzt ist schon wieder Weihnachten!
Früher war ein Sommer lang, sehr lang. Heute ist gefühlt schon wieder Weihnachten.
In dieser Folge geht es um das, was viele kennen und kaum jemand sauber benennen kann: Das Gefühl, dass Zeit mit den Jahren nicht nur vergeht, sondern plötzlich davonläuft.
Warum war ein Schuljahr früher lang und ein Jahr heute oft nur noch ein kurzer Abschnitt zwischen zwei Feiertagen? Warum hinterlassen erste Male so viel mehr Eindruck als Wiederholungen? Und was passiert, wenn das Leben zwar voll bleibt, aber immer weniger davon wirklich hängen bleibt?
Diese Folge schaut auf das veränderte Zeitempfinden im Laufe des Lebens. Nicht theoretisch, sondern nah am Alltag. Es geht um Routinen, Wiederholung, Vorsicht, Erinnerung, verlorene Gegenwart und den Moment, in dem man merkt, dass ein voller Kalender noch kein erfülltes Jahr ergibt.
Außerdem geht es um die Frage, ob Zeit wirklich schneller geworden ist oder ob man selbst an manchen Stellen nur noch verwaltet, organisiert und funktioniert.
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