Ich überweise, also bin ich
In dieser Folge geht es um Geld als Beziehungssprache und um Männer, die über Jahrzehnte gelernt haben, dass Leistung, Lösung und Zahlungsfähigkeit ihren Wert bestätigen.
Die Folge fragt:
Wann wird Großzügigkeit zur Falle? Warum sagt ein Mann Ja, obwohl innerlich längst Nein dasteht? Was passiert mit dem Selbstbild, wenn die alte Versorgerrolle bröckelt? Warum ist die Frage „Wer bin ich, wenn ich nicht mehr gebraucht werde?“ so unbequem? Und wie kann ein Mann wieder freier entscheiden, statt automatisch zu zahlen?
Zwei Männer stehen beispielhaft für dieses Muster:
Rainer, der nach dem Ruhestand merkt, dass er kaum noch gefragt wird, außer wenn Geld gebraucht wird.
Und Bernd, der seine Großzügigkeit beiläufig erwähnt, aber darunter eine tiefere Frage versteckt: Seht ihr eigentlich, was ich wert bin?
Die Alternative ist nicht Geiz. Sie ist auch nicht der späte Aufstand eines gekränkten Mannes.
Die Alternative ist Klarheit.
Ein innerer Stopp vor der nächsten Überweisung:
Gebe ich das wirklich gern? Kann ich das geben, ohne danach eine Gegenleistung zu erwarten? Will ich helfen oder will ich gebraucht werden?
Vielleicht ist das der Satz, der bleibt:
Ich überweise nicht, um zu sein. Ich entscheide.
Wenn dir diese Folge etwas mitgegeben hat, freue ich mich, wenn du Silver Love Coaching. Was vom Manne übrig bleibt weiter begleitest.
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