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Warum Männer erst zum Arzt gehen, wenn der Körper verhandelt

Warum Männer erst zum Arzt gehen, wenn der Körper verhandelt

14m 19s

Zuerst ist es nur eine Treppe, die plötzlich steiler geworden ist. Dann ein Hemdkragen, der enger sitzt, ein Knie, das sich meldet, ein Blutdruckwert, den man „erst mal beobachtet“, und eine Müdigkeit, die nicht Müdigkeit heißt, sondern „viel um die Ohren“.

In dieser Folge von **„Was vom Manne übrig bleibt“** geht es nicht um Gesundheitsberatung. Es geht um Selbstbild, Kontrolle und die Frage, warum manche Männer ihren Körper erst ernst nehmen, wenn er nicht mehr höflich bleibt.

Fine Engels spricht über kleine Warnzeichen, große Ausreden, den Arzttermin als Zumutung und die merkwürdige Tatsache, dass ein Auto oft zuverlässiger gewartet wird...

Nähe wollen, aber Abstand halten: Warum ein zweites Treffen plötzlich schwierig wird

Nähe wollen, aber Abstand halten: Warum ein zweites Treffen plötzlich schwierig wird

21m 37s

Nach der Verführung kommt nicht automatisch die Liebe.

Manchmal kommt erst einmal Panik. Nicht laut, nicht dramatisch, oft gut getarnt als Terminkalender, Vernunft oder schlechte Erfahrung.

In dieser Folge geht es um den Moment nach einem schönen Abend. Wenn jemand interessant war. Wenn eine Nachricht kommt: „Wollen wir uns nächste Woche wiedersehen?“ Und wenn aus einem einfachen zweiten Treffen plötzlich eine ziemlich große Zumutung wird.

Warum wird Nähe im späteren Leben oft nicht leichter, sondern genauer? Warum klingt Rückzug so häufig vernünftig? Und wann ist Alleinsein wirklich Freiheit, nicht nur gut organisierte Unerreichbarkeit?

Fine Engels spricht über Verführung, Nähe, alte...

Sind Sie eigentlich noch verführbar?

Sind Sie eigentlich noch verführbar?

6m 44s

Mit zwanzig fragt man oft: Warum nicht?

Mit sechzig immer öfter: Wozu?

Nicht aus Pessimismus. Nicht aus Altersstarrsinn. Sondern oft aus Erfahrung.

Doch Erfahrung und Abwehr sehen von außen manchmal verblüffend ähnlich aus.

In dieser Folge geht es um Neugier, Gewohnheiten und die Frage, wann aus Offenheit Routine wird. Warum manche Menschen mit siebzig lebendiger wirken als andere mit fünfzig. Warum ein Tangokurs mehr verändern kann als eine gute Entscheidung. Und weshalb der größte Luxus im Alter vielleicht weder Geld noch Zeit ist, sondern die Fähigkeit, sich noch überraschen zu lassen.

Eine Folge über Beweglichkeit. Nicht der Knie. Sondern des...

Plötzlich Rentner  Ich bin doch noch nicht fertig

Plötzlich Rentner Ich bin doch noch nicht fertig

22m 33s

Plötzlich Rentner.

Ein Satz, der nach Freiheit klingt. Nach Ausschlafen, Reisen, Garten, Enkelkindern und endlich keinem Montagmorgen mehr, der schon am Sonntagabend im Nacken sitzt.

Aber was, wenn sich diese Freiheit am Anfang gar nicht frei anfühlt?

Für Männer, die jahrzehntelang über Beruf, Verantwortung, Entscheidungen und Zuständigkeit definiert waren, kann der erste leere Montagmorgen erstaunlich laut werden. Kein Termin. Kein Anruf. Keiner braucht bis zehn Uhr eine Einschätzung.

Der Beruf war nie nur Arbeit. Er war Struktur, Rhythmus, Gesprächsstoff, Zugehörigkeit und oft auch eine Rolle, die sofort erklärte, wer man war.

Und dann sagt man plötzlich: Ich bin im Ruhestand....

Ich überweise, also bin ich

Ich überweise, also bin ich

24m 22s

Du überweist. Wieder einmal. Nicht, weil dich jemand zwingt. Sondern weil du es kannst. Weil du es immer getan hast. Weil es sich nach Verantwortung anfühlt.

Aber was passiert, wenn aus Verantwortung eine Rolle wird? Wenn Großzügigkeit nicht mehr frei ist, sondern heimlich Bedeutung sichern soll? Wenn ein Mann nach 60 merkt: Ich werde nicht mehr gefragt, was ich denke. Ich werde gefragt, ob ich helfen kann.

In dieser Folge geht es nicht um Geiz. Nicht um Vorwürfe. Nicht um Familienabrechnung.

Es geht um Männer, die lange versorgt, geregelt, bezahlt und getragen haben. Und die irgendwann spüren: Das Geld ist...

Du musst nicht immer recht haben. Aber du tust so

Du musst nicht immer recht haben. Aber du tust so

10m 11s

Es gibt Gespräche, die nach außen völlig harmlos erscheinen. Kein Streit. Kein Lärm. Kein offener Konflikt. Trotzdem ist nach wenigen Minuten klar: Hier geht es nicht um Austausch. Hier will einer recht behalten.

In dieser Folge geht es um Männer, die sich für klar halten aber jede Leichtigkeit aus dem Gespräch nehmen. Um Erfahrung, die in Belehrung kippt. Um Haltung, die hart geworden ist. Um die Frage, was aus Beziehungen wird, wenn einer nicht mehr zuhört, sondern nur noch einordnet.

Nicht jeder, der sicher auftritt, ist souverän. Nicht jede klare Meinung macht ein Gespräch besser. Manchmal reicht ein feiner Ton,...

Wenn einer verschwindet, ohne dass es auffällt

Wenn einer verschwindet, ohne dass es auffällt

12m 47s

Manche Männer verschwinden nicht mit einem Knall. Sie gehen nicht. Sie ziehen sich nicht demonstrativ zurück. Sie sind einfach irgendwann weniger da. Und das Merkwürdige ist: Es fällt kaum auf.

In dieser Folge geht es um Männer 60 plus, die noch mitlaufen, noch dazugehören, noch vorkommen. Aber längst nicht mehr wirklich gemeint sind. Um den stillen Bedeutungsverlust im Freundeskreis, in der Familie, in Beziehungen.

Eine Folge über Gewohnheit statt Nähe, über Funktion statt Verbindung und über den Moment, in dem man sich ehrlich fragen muss: Wo bin ich in meinem Leben noch wirklich gemeint?

Er will Liebe. Aber bei ihr kommt nichts an

Er will Liebe. Aber bei ihr kommt nichts an

11m 8s

Viele Männer wünschen sich Nähe. Eine Beziehung. Wärme. Verlässlichkeit. Und trotzdem scheitert genau das immer wieder. Nicht unbedingt, weil kein Gefühl da wäre. Sondern weil viele etwas ganz anderes anbieten als das, was Beziehung braucht.

In dieser Folge geht es um Männer, die Anwesenheit mit Nähe verwechseln, Verantwortung mit Verbindung und Funktion mit Beziehungsfähigkeit. Vor allem in der zweiten Lebenshälfte wird dieser blinde Fleck sichtbar. Dann reicht es nicht mehr, korrekt, verlässlich und anständig zu sein. Dann zeigt sich, ob ein Mann wirklich erreichbar ist oder nur gut organisiert.

Eine Folge über späte Nähe, männliche Funktionslogik und die unbequeme Frage,...

Warum Sie zu oft Ja sagen

Warum Sie zu oft Ja sagen

8m 47s

Man merkt es oft erst hinterher.

Dass man schon wieder Ja gesagt hat.
Zu etwas, das man gar nicht mehr machen wollte.
Zu einem Termin. Einem Gefallen. Einer Zuständigkeit. Einer Rolle, die längst zu eng geworden ist.

Diese Folge fragt nicht, wie man härter wird.
Sie fragt, warum ein Nein so schwerfällt, obwohl es manchmal längst überfällig ist.

Es geht um Verlässlichkeit, alte Selbstbilder, Dauerverfügbarkeit und die stille Müdigkeit, die entsteht, wenn man zu lange gegen die eigene innere Grenze handelt.

Ein zentraler Satz dieser Folge:

Nein ist ein ganzer Satz.

Nicht als Parole.
Sondern als Klarstellung.

Eben war Neujahr. Jetzt ist schon wieder Weihnachten!

Eben war Neujahr. Jetzt ist schon wieder Weihnachten!

13m 16s

Früher war ein Jahr noch eine spürbare Strecke. Heute ist plötzlich schon wieder Ostern, Sommer oder Weihnachten, und kaum jemand kann sagen, wo die letzten Monate eigentlich geblieben sind.

Diese Folge geht nicht der philosophischen Frage nach, was Zeit ist. Sie schaut auf etwas viel Näherliegendes: auf das veränderte Zeitempfinden im Lauf des Lebens. Warum sich Kindheit und Jugend so weit anfühlten. Warum spätere Jahre oft enger, glatter und schneller wirken. Und was Wiederholung, Routinen, Vorsicht und Gleichförmigkeit damit zu tun haben.

Es geht um erste Male und ihre Wucht. Um Tage, die Eindruck hinterlassen. Um Jahre, die verschwinden, obwohl...